Die Heimkehr
Nachdem er eingetreten war, sah er sich im Hotelzimmer um. Er setzte sich dann auf den Bettrand. Er hatte die Straßenbekleidung noch an. Er war wegen eines Auftrages in der fremden Stadt. Der Raum war sehr klein. Er war schmutzig. Das Bett nahm fast die ganze Fläche ein. Ein Waschbecken vor dem Fenster. Vergilbte Tapeten mit Rosenmuster. Eine Porzellanlampe hing von der Decke.Durch das Fenster konnte man das Alteisenlager in der sonnenlosen Vormittagshelle sehen. Von der nächtlichen Fahrt war er müde und fühlte sich etwas fiebrig. Der dumpfe Rhythmus des Zuges fährt durch seinen Körper. Er liegt schläfrig im Abteil. Schwarz zieht die nächtliche Landschaft an ihm vorbei. Eine menschenleere Bahnschranke, verlassene Wälder. Über den Sitzen im Halbdunkel Abbildungen von Sehenswürdigkeiten. Ein gotischer Dom, Fachwerkhäuser, Schlösser. Der Zug hält. Er hat kein Gepäck dabei und steigt gleich in den bereit stehenden Bus. Er ist der einzige Fahrgast. Hier in der Gegend kennt er sich aus. Er ist ein Kind. Er ist garnicht erstaunt darüber. Der Fahrer fragt ihn noch, warum er sich so spät in der Nacht herumtreibt. Der Bus fährt am Postamt vorbei und am Rathaus. Am Alteisenlager steigt er aus. Geht in die Pension, in der er wohnt. Tritt in das Zimmer ein. Auf dem Bett sitzt ein Mann in Straßenkleidung. Der Junge legt den Mann in das Bett, faltet die Hände des Erwachsenen und drückt ihm die Augen zu. Vom Alteisenlager dringt Lärm in das Zimmer. Es ist ein sonnenloser Vormittag.